24. März 2008

Eintracht Rheine - SCW  1:3 (0:1)

 
























Fotos: InfoSchlumpf, BlankOlaf                                                                Fenster schließen

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Westfalia setzt Siegeszug fort

Nach dem 3:1 in Rheine rückt Herne bereits auf den vierten Platz vor. Behrend, Gidaszewski und Terzic treffen. Frank Schulz bleibt Trainer am Schloss.

„Ist das 'ne Truppe?” Stolz wie Oskar verließ Frank Schulz den Platz am Delsen, nachdem er jeden seiner Spieler abgeklatscht hatte. Mit einer tadellosen Leistung hatten die Herner der Eintracht keine Chance gelassen und sich mit einem souveränen 3:1 bei ihrem Trainer auch dafür bedankt, dass der sich trotz besserer Angebote für ein weiteres Jahr an den SCW gebunden hatte. Für Schulz war es eine weitere Bestätigung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Geld ist nicht alles. Wir haben eine tolle Gemeinschaft, hier macht es einfach Spaß”, nahm er rundum zufrieden alle Glückwünsche an.

Konnte er auch. Denn nach verhaltenem Beginn bewiesen die Gäste, dass sie eine der stabilsten und effektivsten Mannschaften der Liga und nicht zufällig seit nunmehr 13 Spielen ungeschlagen sind. Bis auf eine Unsicherheit nach einem Freistoß (6.) standen die Herner bombensicher und machten Olli Bautz bis weit in die zweite Hälfte arbeitslos. Selbst von der Verletzung ihres Kapitäns Arben Tahiri, der sich schon früh eine tiefe Fleischwunde zuzog und im Krankenhaus genäht werden musste, ließen sie sich nicht schocken. Dennis Gidaszewski fügte sich prima ein, neben ihm machte Tim Gebauer ein Riesenspiel. „Das war Weltklasse”, lobte Schulz seinen „Sechser”, der die Pässe der Eintracht förmlich roch, immer schneller am Ball war und weder Belombo noch seinen späteren Gegenspielern einen Stich gönnte.

Und wenn der SCW schnell umschaltete, wurde es gefährlich. Edeltechniker Andre´ Badur war erneut Dreh- und Angelpunkt, der Barton, Behrend und Terzic in Szene setzte oder selbst den Abschluss suchte. So in er 15. Minute, als er nur knapp vorbeizog. Wenig später hatte Edin Terzic Pech mit einer Direktabnahme. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte rappelte es dann aber doch. Terzic legte zurück auf Dominik Behrend, und der traf aus 16 Metern exakt in den Knick.

„Etwas Schlimmeres kann nicht passieren, als gegen Herne in Rückstand zu geraten”, ahnte auch FCE-Trainer Jürgens schon das Unheil. Und er behielt Recht. Einen kurzen, heftigen Schneeschauer nutzte der SCW, um durch Gidaszewskis Elfmeter und den von Barton perfekt bedienten Terzic davonzuziehen. Dass Badur das 4:0 verschenkte, hätte sich fast gerächt. Denn im Gegenzug entwischte Fischer zum einzigen Mal seiner Klette Norman Seidel und verkürzte auf 1:3. Doch mehr ließen die souveränen Herner nicht zu.

FC Eintracht Rheine - SC Westfalia Herne 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 (45.+4) Behrend, 0:2 (58.) Gidaszewski (Elfmeter, Foul an Mustroph), 0:3 (65.) Terzic, 1:3 (78.) Fischer.

FCE: Brink - Wersching, Schupp, Klein-Reesink, Rintelen - Roling (75. Fleddermann), Rintelen, Gieseler - Kalaitzidis, Ungru (62. Siedler), Belombo (46. da Costa) - Fischer.

SCW: Bautz - Mustroph - Barton, Seidel, Baum, Kluy - Gebauer, Tahiri (12. Gidaszewski) - Behrend (69. Salli), Badur (88. Freyni) - Terzic.

Zuschauer: 568.

Von Wolfgang Volmer


Quelle: WAZ Herne

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